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Sketch Bibel

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Berufung der ersten Jünger | Joh 1,35-43 | Sketch-Bibel #48

Veröffentlichung:14.1.2021

„Was sucht ihr?“ Mit seinen ersten Worten im Johannes-Evangelium fordert Jesus nicht nur die beiden Jünger am Jordan, sondern auch uns als Leserschaft auf, sehr grundsätzlich über das Leben Klarheit zu gewinnen. „Was suchst du?“ ist eine typisch jesuanische Frage. Hier geht es um die ganz große und grundsätzliche Frage nach Lebenssinn und Lebensgestaltung. Dieses Evangelium kommt nur auf den ersten Blick als harmlose Begegnung am Wegesrand daher. Was uns Johannes da erzählt, ist aber auf den zweiten Blick eine Geschichte voller Tiefsinn und Weisheit, voller Lebens- und Glaubenserfahrung.

Das Video stellt die Begegnungserzählung aus dem Johannesevangelium in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die Frage Jesu „Was sucht ihr“, mit der er zwei Jünger anspricht und zugleich eine grundlegende Frage nach Sinn und Lebensausrichtung eröffnet. Die Jünger antworten mit der Frage „Wo wohnst du“, die weniger eine Ortsangabe als vielmehr die Suche nach Identität und Ursprung Jesu ausdrückt. Jesus lädt sie mit den Worten „Kommt und seht“ zu einer persönlichen Erfahrung ein. Das Medium hebt hervor, dass diese Begegnung offen bleibt und Raum für eigene Deutungen lässt. Die Erzählung wird ergänzt durch Bezüge zu anderen biblischen Erfahrungen wie der Gottesbegegnung des Mose sowie durch einen Gedanken des Søren Kierkegaard, der die zeitliche Spannung von Leben und Verstehen betont.

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Didaktisch eröffnet das Video einen besonders geeigneten Zugang zu existenziellen Fragen im Religionsunterricht. Die zentrale Frage „Was sucht ihr“ kann als Ausgangspunkt dienen, um Lernende zur Reflexion über eigene Lebensziele, Sehnsüchte und Sinnvorstellungen anzuregen. Methodisch bietet sich ein offener Einstieg an, bei dem Lernende spontan auf die Frage reagieren und ihre Gedanken sammeln. In einer Erarbeitungsphase kann die Dialogstruktur des Textes analysiert werden, wobei die Bedeutung von Fragen und Antworten für Glaubensprozesse herausgestellt wird. Eine vertiefende Methode besteht darin, die offene Leerstelle der Begegnung kreativ zu gestalten, etwa durch das Schreiben eines Tagebucheintrags aus der Perspektive der Jünger oder durch szenisches Spiel. Auch der Vergleich mit anderen Berufungsgeschichten oder Gottesbegegnungen kann das Verständnis erweitern. Besonders wichtig ist es, den individuellen Zugang der Lernenden zu würdigen und keine vorgegebenen Antworten zu erwarten, sondern Suchprozesse zu begleiten. Ziel ist es, dass Lernende erkennen, dass Glaube ein persönlicher Weg ist, der durch Fragen, Erfahrungen und Deutung geprägt wird und sich oft erst im Rückblick erschließt.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 8. Ursprung, Auftrag und Weg der Kirche.

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